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Epigenetik - Buchempfehlung zum Jahreswechsel

Zum Jahresende darf es vielleicht etwas Besonderes sein - Die Empfehlung eines Buches:

 

Bruce H. Lipton. Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene steuern.

1. erweiterte Neuauflage 2016 KOHA Verlag GmbH Burgrain  ISBN 978-3-86728-307-6

 

Und was hat Epigenetik aus der Feder des international geachteten Zellbiologen Lipton, der 2009 den Friedenspreis der Goi-Friedensstiftung erhielt und seit Jahren einen Platz auf der Watkins Liste der weltweit spirituell einflussreichsten Menschen einnimmt, mit Gefäßmedizin und Arbeitsschutz zu tun?

 

"In meiner Laborarbeit sah ich immer wieder, welchen Einfluss eine Veränderung der Umgebung auf die Zellen hat. Doch erst am Ende meiner Forschungskarriere in Stanfort fiel bei mir der Groschen. Ich sah, wie die Endothelzellen, die ich erforschte, ihre Struktur und Funktion je nach ihrer Umgebung veränderten. Als ich den Zellkulturen zum Beispiel entzündlich wirkende Chemikalien zufügte, wandelten sich die Zellen rasch zu einer Art Makrophagen, den Müllmännern des Immunsystems. Hochinteressant fand ich auch, was mit den Zellen passierte, wenn ich ihre DNA mit Gammastrahlen zerstörte. Diese Endothelzellen hatten keinen funktionierenden Zellkern mehr, doch sie veränderten ihr biologisches Verhalten ebenso vollständig, um auf die entzündlich wirkenden Stoffe zu reagieren, wie zuvor. Diese Zellen zeigten deutlich eine Art 'intelligenter' Steuerungsfähigkeit, obwohl sie keine Gene mehr hatten (Lipton1991, Butler 2010). Zwanzig Jahre, nachdem mein Mentor Irv Konigsberg mir geraten hatte, als Erstes auf die Umgebung zu achten, wenn es den Zellen schlecht geht, hatte ich es endlich kapiert: Genauso wie Sie und ich werden die Zellen durch die Umgebung geprägt."

 aus dem Inhalt:

- Einführung - Die Magie der Zellen

- Lektionen aus der Petrischale: Das Loblied auf kluge Zellen und kluge Studierende

- Auf die Umwelt kommt's an!

- Das Wunder der Zellmembran

- Die neue Physik: mit beiden Füßen fest auf dünner Luft

- Die Biologie tiefer Überzeugungen und die Macht der Gedanken

- Wachstum und Schutz

- Bewusste Elternschaft: Eltern als Gentechniker

- Epilog - Geist und Wissenschaft

 

NEUGIERIG geworden?  dann vielleicht noch mehr -

Bruce H. Lipton, Steve Bhaerman. Spontane Evolution - Unsere positive Zukunft und wie wir sie erreichen. 2. Auflage 2016 KOHA Verlag GmbH Burgrain. ISBN 978-3-86728-243-7


 

Mehr zum Thema

EPIGENETIK

>> Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Thematik:  https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/epigenetik.pdf

 >> https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik  | https://en.wikipedia.org/wiki/Epigenetics

>> http://www.epigenetics.uni-saarland.de

>> http://www.newsletter-epigenetik.de

>> http://www.epigenome.eu/de/

 Updates und weitergehende Informationen

Dt. Ärzteblatt 27.5.2024 - Epigenetische Wirkung von gesundem Lebensstil  https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151469/Ein-gesunder-Lebensstil-kann-die-Auswirkungen-lebensverkuerzender-Gene-zum-Teil-kompensieren

Dt. Ärzteblatt. Mittwoch, 12. Juni 2024 - Herzschutz durch gesunden Lebensstil wird durch epigenetisches Alter vermittelt. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151856/Herzschutz-durch-gesunden-Lebensstil-wird-durch-epigenetisches-Alter-vermittelt

 

 

 

 

Neuigkeiten 2017_06 Epigenetik II Sirtuine, Rotwein und ein langes Leben

Was hat Altern mit Epigenetik zu tun?

Das beschrieb Marie-Laure Caparros (in einer Übersetzung durch Dörthe Nickel) in einem Artikel auf den Seiten der europäischen Epigenom-Website (Info 2024: Site nicht mehr abrufbar...) .

Es finden sich so tolle Dinge wie der Silent Information Regulator (SIR), der Rotwein und seine Polyphenole sowie der biologische Schlüssel zur Verlängerung des Lebens.

 

weiterführende Informationen:

Epigenetics            Gebundene Ausgabe – Illustriert, 28. Februar 2015

Englisch Ausgabe von C. David Allis (Herausgeber), Marie-Laure Caparros (Herausgeber), Thomas Jenuwein (Herausgeber), Danny Reinberg (Herausgeber), Monika Lachner (Herausgeber); Cold Spring Harbor Laboratory Press,U.S.; 2. Edition (28. Februar 2015)  Sprache ‏ : ‎ Englisch;  Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 984 Seiten;  ISBN-10 ‏ : ‎ 9781936113590;  ISBN-13 ‏ : ‎ 978-1936113590; Preis ca 200€

Freely Downloadable Figures from Epigenetics,Second Edition  on:    https://learnepigenetics.com/   -

 Nachruf auf C. David Allis https://www.ie-freiburg.mpg.de/5747009/2023_01_24_David_Allis_Retrospective

altes Netzwerk "The Epigenome" https://www.diepresse.com/565377/the-epigenome-wie-sich-zellen-erinnern

Nachfolge Organisation der EU: "Epigenome NoE" https://www.epigenome-noe.net/

 How-to: Profile the epigenome -  Lyndsey Fletcher: https://frontlinegenomics.com/how-to-profile-the-epigenome/

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Sirtuine

https://de.wikipedia.org/wiki/Resveratrol

Silent Information Regulator https://en.wikipedia.org/wiki/SIR_proteins

 


Update November 2018

regelmäßige körperliche Bewegung hält die Zellen jung - European heart Jounal

 

Update Oktober 2019

Ärztezeitung: Alkohol gegen Demenz - https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/997659/alkohol-alter-glaeschen-demenz.html

 

UPDATE Januar 2020

Langes Leben und die Polyphenole des Tees: https://www.scinexx.de/dossierartikel/langes-leben-und-klarer-geist/

 

Updates Mai 2022

HiH Tübingen : Amyotrophe Lateralsklerose (ALS): Was Rotwein mit einer künftigen Therapie zu tun haben könnte: https://www.hih-tuebingen.de/presse/pressemitteilungen/artikel/amyotrophe-lateralsklerose-als-was-rotwein-mit-einer-kuenftigen-therapie-zu-tun-haben-koennte/

„Ein optimales Getränk“ gegen Stress: Teetrinken stärkt zudem das Immunsystem und die Kognition - Medscape - 12. Mai 2022. https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4911158?uac=421684AN&ecd=ws_coliquio&sso=true#vp_1

Update September 2022

Ein tierisches Beispiel für die Möglichkeit, unsterblich zu sein:eine kleine Mittelmeerqualle zeigt uns, wie das gehen kann: https://www.rnd.de/wissen/diese-qualle-kann-ewig-leben-warum-eine-art-aus-dem-mittelmeer-praktisch-unsterblich-ist-K7V7WIYHVBDAPGSYTWIRT2G444.html 

 

Updates Mai 2024

Dt. Ärzteblatt 27.5.2024 - Epigenetische Wirkung von gesundem Lebensstil  https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151469/Ein-gesunder-Lebensstil-kann-die-Auswirkungen-lebensverkuerzender-Gene-zum-Teil-kompensieren

Dt. Ärzteblatt. Mittwoch, 12. Juni 2024 - Herzschutz durch gesunden Lebensstil wird durch epigenetisches Alter vermittelt. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151856/Herzschutz-durch-gesunden-Lebensstil-wird-durch-epigenetisches-Alter-vermittelt

Updates Dezember 2024

Dt. Ärzteblatt Montag, 30. Dezember 2024 - Moderater Weinkonsum senkt kardiovaskuläres Erkrankungsrisiko stärker als angenommen. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/alkohol?s=&p=1&n=1&nid=156596 | Originalarbeit : Inés Domínguez-López, Rosa M Lamuela-Raventós, Cristina Razquin, Camila Arancibia-Riveros, Polina Galkina, Jordi Salas-Salvadó, Ángel M Alonso-Gómez, Montserrat Fitó, Miquel Fiol, José Lapetra, Enrique Gómez-Gracia, José V Sorlí, Miguel Ruiz-Canela, Olga Castañer, Liming Liang, Lluis Serra-Majem, Frank B Hu, Emilio Ros, Miguel Ángel Martínez-González, Ramon Estruch, Urinary tartaric acid as a biomarker of wine consumption and cardiovascular risk: the PREDIMED trial, European Heart Journal, 2024;, ehae804, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehae804 - " Conclusions:  Light-to-moderate wine consumption (maximal 35 Gläser/Monat), measured through an objective biomarker (tartaric acid), was prospectively associated with lower CVD rate in a Mediterranean population at high cardiovascular risk."

 Update März 2025

Suzuki T, Fukui S, Shinozaki T, et al. Lipid Profiles After Changes in Alcohol Consumption Among Adults Undergoing Annual Checkups. JAMA Netw Open. 2025;8(3):e250583. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.0583 https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2831319

 

OKTOBER 2025

 29. Oktober 2025 Alessio DanieleSamuel J. E. LucasCatarina RendeiroDietary flavanols preserve upper- and lower-limb endothelial function during sitting in high- and low-fit young healthy males. J Physiology First published: 29 October 2025 https://doi.org/10.1113/JP289038:

Key points

  • Prolonged sitting temporarily impairs vascular function and blood pressure. Dietary strategies during sitting may ameliorate or aggravate the effects of sitting on vascular health.
  •  In this study, dietary cocoa flavanols consumed just before 2 h of uninterrupted sitting were effective at preventing sitting-induced reductions in vascular function in both the brachial and femoral arteries (as measured by flow-mediated dilatation) in young healthy men, with no effects on microvascular function or blood pressure.
  • Flavanols were equally effective at preserving vascular function in individuals with high and low cardiorespiratory fitness during sitting.
  • Individuals’ high cardiorespiratory fitness did not protect against declines in vascular function and blood pressure during sitting.
  • Consuming high-flavanol foods during sedentary periods may be used alone or in combination with other strategies (e.g. breaking up sitting) to reduce the impact of inactivity on the vascular system.

 

 

Neuigkeiten 2017_07 Epigenetik III Joern Helge Bolle Epigenetik und Arbeitsschutz Arbeitsmedizinische Diskussionen

von Joern Helge Bolle

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

es ist ja mittlerweile Stand der Kenntnis zur epigenetischen Wissenschaft, dass verschiedene Umwelteinflüsse in der Lage sind, in die Regulationsmechanismen des Aktivitätszustandes von Genen einzugreifen und damit relevante Auswirkungen  auslösen können. Diese ist sehr gut zusammengefasst unter www.umweltbundesamt.de  (u.a. in der Schrift "Epigenetik - Das molekulare Gedächtnis für Umwelteinflüsse"mit umfangreichen Literaturlisten).
Bekanntermaßen liefert die Epigenetik eine Erklärung, wie Umweltfaktoren den Aktivitätszustand von Genen verändern können und wie diese Veränderungen an die nächste Generation weitergegeben werden können.

Unbenommen gibt es durchaus positive Umwelteinflüsse (wie z.B. eine bessere ausgewogene Ernährung), aber leider finden sich auch zahlreiche Beispiele schädigender Wirkungen mit der direkten Folge von Reizungen, Allergien und  Vergiftungen.
Umwelteinflüsse können aber auch Mutationen in den Genen und damit Veränderungen in der DNA-Sequenz auslösen.
In den letzten Jahren verstärkt sich die Erkenntnis, dass auch der Aktivitätszustand der Gene (ohne DNA Veränderungen) als "epigenetische Regulation" beeinflusst werden kann, was durchaus noch weitere Gesundheitsschäden bis hin zu Fehlbildungen oder Krebs z.B. durch An- oder Abschaltung von Genen zur Folge haben kann.
Bei der Tumorentstehung spielen z.B. fehlerhafte epigenetische Markierungen vor allem durch 2 Mechanismen (Fehlregulation von Genen, welche das Zellwachstum fördern / Abschaltung von Genen, welche normalerweise das Tumorwachstum hemmen) eine Schlüsselrolle.

Die zugrunde liegenden Mechanismen sind wie immer in der Toxikologie (mit z.B. DNA-Methylierungen / Histonmodifikationen / RNA vermittelten Ursachen) sehr komplex. Alle (bisher) bekannten epigenetischen Mechanismen sind nach den UBA Informationen  miteinander verbunden und regulieren gemeinsam den Aktivitätsstatus einer bestimmten chromosomalen Region.
Alle epigenetischen Markierungen können durch biologische, psychische, soziale, physikalische (z.B. UV-Licht)  und chemische (z.B. Benzol / Diethylstilbestrol / Bisphenol A / Feinstaub) Umweltfaktoren verändert werden.

Der positive Aspekt bez. der epigenetischen Mechanismen ist seine potentielle Reversibilität.
Sind z.B. Umwelteinflüsse bekannt und werden diese (z.B. diätetisch / pharmakologisch / durch Verhaltensänderungen) reduziert oder sogar vermieden, können mögliche Schäden mit Auswirkungen auch auf folgende Generationen sogar verhindert werden.
Das ist insofern besonders wichtig, da sich epigenetische Veränderungen über die Jahre anhäufen und erst in Kombination eine Krankheit auslösen können, was die Zuordnung einzelner epigenetischer Modifikationen zu einem "Krankheitspotential" extrem erschwert.
Ein weiteres Problem liegt darin, dass epigenetische Veränderungen auch sekundär als Folge (und nicht Ursache) einer Krankheit entstehen können.

In Ergänzung zum sowieso schon (genetisch bedingten) komplizierten und variablem Stoffwechsel (Stichwort unterschiedliche Isoenzymausstattungen) erklärt die zusätzliche epigenetische Varianz(als "Epigenetisches Muster") die sehr unterschiedliche Sensitivität in der (menschlichen) Entwicklung und im Stoffwechsel.
Daraus resultieren extrem unterschiedliche Störanfälligkeiten der Individuen bezogen auf die in der Natur immer vorliegenden  "Mischexpositionen", was die Einstufung und Kennzeichnung auch nicht gerade einfacher macht.

Hierzu finden sich ja in der Forschung zur "personalisierten Medizin in Diagnostik und Therapie" interessante Parallelen.

Auch in unserem Arbeits- und Umweltmedizinischen Bereich könnte neben der schon vorhandenen Diagnostik zu etwaigen genetischen Auswirkungen (Stichwort DNA-Addukte etc.) die Epigenetik mit Effektmarker-Untersuchungen von großer Bedeutung sein.
Z.B. bei toxikologischen Untersuchungen müsste dann nicht nur ein etwaig genotoxischer sondern ebenfalls auch epigenetischer Effekt festgestellt bzw. ausgeschlossen werden.

Auf dieser Basis nun meine Fragen an die Kolleginnen und Kollegen

  • Welche Bedeutung haben die bisherigen Erkenntnisse zur Epigenetik in Ihrer Tätigkeit?

  • Sind Kolleginnen oder Kollegen an dem vom UBA angeregten "Netzwerk Umwelt und Epigenetik" oder vergleichbaren Fachkreisen beteiligt?

  • Welche verlässlichen Informationsquellen können Sie empfehlen?

  • Wie berücksichtigen Sie das Thema in Ihrem Gefahrstoff Management in Ihren Firmen?

  • Welche Schutzmaßnahmen nach dem STOP Konzept sehen Sie als sinnvoll an?

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten und den hoffentlich wieder sehr regen Erfahrungsaustausch.

Liebe kollegiale Grüße

 

Dr. med. Joern-Helge Bolle / Facharzt für Arbeitsmedizin

Mitglied der Coregroup der AGA

 

Updates

Dt. Ärzteblatt 27.5.2024 - Epigenetische Wirkung von gesundem Lebensstil  https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151469/Ein-gesunder-Lebensstil-kann-die-Auswirkungen-lebensverkuerzender-Gene-zum-Teil-kompensieren

 

 

Trauma & Beziehungen | Epigenetik - Buchempfehlungen zum Jahreswechsel 2024 / 2025

 

Blick über den Tellerrand

Es sind dieses Mal zwei Aspekte menschlichen Seins mit herausragender Relevanz für unsere Gesundheit. Sie zu kennen ermöglicht es uns, auf sie Einfluss zu nehmen:

Die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen

Die Welt im Inneren des Zellkerns – Genetik / Epigenetik 

 *

Trauma und Beziehungen: Wie wir die immergleichen Bindungsmuster hinter uns lassen

Wie frühe Prägungen unsere Beziehungen bestimmen

Von Verena König

EAN / ISBN-:  9783442343102

Seitenzahl: 272 

Erscheinungsdatum: 2024-09-25

Herausgeber: Arkana

Beschreibung

„Frühe Bindungserfahrungen und emotionale Verletzungen aus der Kindheit hinterlassen Spuren in unserem Nervensystem, die sich ein Leben lang auswirken können: wiederkehrende Konflikte, Gefühle tiefer Einsamkeit und Selbstentfremdung. Was vielen nicht bewusst ist: Gerade Beziehungsprobleme wie Bindungsängste oder der Hang zu toxischen Partnerschaften sind häufig Folgen dieser Traumata.

Die renommierte Traumatherapeutin Verena König erklärt anhand der Erkenntnisse der Psychotraumatologie und der Polyvagaltheorie, wie Traumata entstehen und wie wir sie erkennen können. Mit klaren Worten, zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis und Anleitungen zur Selbstbegegnung ist dieses Buch ein Begleiter in einem tiefen und entlastenden Erkenntnisprozess.

Selbstreflexion, (Selbst-) Mitgefühl und tiefes Verständnis führen zu einer elementaren Klarheit:

Die größte Heilkraft für frühe Wunden liegt in unseren Beziehungen. Mit diesen Erkenntnissen und Werkzeugen können wir uns auf den Weg in ein Leben frei von den Schatten der Vergangenheit begeben und erfüllende Beziehungen gestalten - sei es die Verbundenheit zu unserem Körper, unseren Mitmenschen, dem Planeten Erde oder auch zu unseren Symptomen und unserer Vergangenheit.“

https://www.penguin.de/buecher/verena-koenig-trauma-und-beziehungen/paperback/9783442343102

https://www.google.de/books/edition/Trauma_und_Beziehungen/A-D-EAAAQBAJ?hl=de&gbpv=0

Rezension: https://www.penguin.de/buecher/verena-koenig-trauma-und-beziehungen/paperback/9783442343102#rezensionen-4259542

Verweise :

> der Mensch als Beziehungswesen < Arbeitsmedizinischer Kontext - Konzept der Salutogenese (Schaffen und Erhalten von Gesundheit)- insb. Aspekte des "sozialen" Wohlbefindens im Rahmen des "Sense of Coherence" und des Einflußes der Arbeit: → STARS "Society for Theory and Research on Salutogenesis" https://stars-society.org/ | Center of SalutogenesisUniversität Zürich (The Center’s Research focuses on Salutogenesis in working life) https://www.ebpi.uzh.ch/en/aboutus/departments/publichealth/poh/salutogenesis.html

Handbook of Salutogenesis (Springer Nature ed. 2022 - full open access) https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-79515-3

Christoph Wilhelm Hufeland: Makrobiotik oder die Kunst, das Leben zu verlängern (Münchener digitale Bibliothek - full open access - Scan Original 1805)https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10472697?page=7

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Epigenetik -  Wie unsere Erfahrungen vererbt werden

Von: Bernhard Kegel

Seiten: 368

Erscheinungstag: 07.04.2015

ISBN: 978-3-8321-6318-1

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG

Beschreibung: „Und es vererbt sich doch...

Das Humangenom ist entschlüsselt, doch es enthält bei Weitem nicht so viele Informationen wie erwartet. Eine zweite Ebene jenseits der Gene ist in den Fokus der Wissenschaft gerückt: die Epigenetik. Neben der Sequenz der DNA, aber in engster Verbindung mit ihr, existiert eine zweite, ja eine dritte und vierte Ebene der Information. Diese epigenetischen Programmierungen können ganze Chromosomen an- und abschalten. Sie sind es, die der Klaviatur der Gene die komplexe und unendlich vielfältige Musik des Lebens entlocken.
Bei alldem erfüllen sie eine Schanierfunktion zwischen Umwelt und Genom, als eine Art Missing Link, das die alte Debatte über die Bedeutung von Genen und Umwelt in eine neue Phase eintreten lässt. Besondere Brisanz erhalten die Erkenntnisse der Epigenetik durch die absehbaren Konsequenzen für Medizin und Evolutionsbiologie, für die großen Fragen der Lebenswissenschaften. Epigenetische Programmierfehler scheinen bei der Entstehung von Krebs eine entscheidende Rolle zu spielen. Ergeben sich daraus neue Möglichkeiten der Früherkennung und Therapie? Wie entstehen Schizophrenie und Depression? Oder auch: Wie entstehen die Variationen der Arten, eine der wichtigsten Voraussetzungen für den evolutionären Wandel, und wie werden sie vererbt?
Spannend und kompetent schildert Bernhard Kegel die weitreichenden Konsequenzen der Epigenetik. Wir werden Zeugen eines dramatischen Paradigmenwechsels in der Biologie.

»Bernhard Kegel macht die Forschungen zum Zellinnern so durchsichtig, dass auch Laien sie verstehen.« SPIEGEL ONLINE“

https://www.dumont-buchverlag.de/buch/bernhard-kegel-epigenetik-9783832163181-t-4503

https://books.google.de/books/about/Epigenetik.html?id=LugmBQAAQBAJ&source=kp_book_description&redir_esc=y

Verweise:

Beiträge zum Thema „Epigenetik“ auf den Seiten der AGA der DGPL  https://gallenkemper.de/component/finder/search.html?q=epigenetik&Itemid=101

IHEC International Human Epigenome Consortium https://ihec-epigenomes.org/index.html 

Epigenome NoE" https://www.epigenome-noe.net/

NIH National Human Genome Research Institute - Epigenetics  https://www.genome.gov/genetics-glossary/Epigenetics

Journal "Epigenomics"  https://www.tandfonline.com/journals/iepi20

BVDH / gfh Beilage „Humangenetik – Querschnittsfach der klinischen und forschenden Medizin“ im Deutschen Ärzteblatt 13. Dezember 2024. Seite 34: Hannes Erdmann, Thomas Eggermann, Frank J. Kaiser. Epigenetische Regulation und hereditäre Erkrankungen. https://www.mgz-muenchen.de/aktuell-details/beilage-humangenetik-querschnittsfach-der-klinischen-und-forschenden-medizin-im-deutschen-%C3%A4rzteblatt.html?file=files/BVDH_gfh.pdf 

 Allergie-Informationsdienst: Allergien vorbeugen https://www.allergieinformationsdienst.de/vorbeugung-und-schutz/allergien-vorbeugen: "Jeder Mensch hat ein gewisses Grundrisiko, an einer Allergie zu erkranken – unabhängig davon, ob in der Familie bereits Allergien oder damit in Verbindung stehende Erkrankungen vorkommen. Etwa ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland hat aktuell eine Allergie – aber das jeweilige Erkrankungsrisiko ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sowohl die Gene als auch die Umwelt nehmen darauf Einfluss. "

UmweltBundesAmt - Epigenetik https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/belastung-des-menschen-ermitteln/epigenetik

 Problematik der mRNA - Impfstoffprobleme am Beispiel RSV https://www.infosperber.ch/gesundheit/fiasko-bei-mrna-impfung-fuer-babys-gegen-rsv/

 

UPDATEs

Übersichtsarbeit  -  Genetik der Intelligenz - The genetics of intelligence - Dtsch Arztebl Int 2025; 122: 38-42; DOI: 10.3238/arztebl.m2024.0236

Deutsches Ärzteblatt - Januar 2025 MEDIZINREPORT - Gesundheitstrend Longevity: Auf der Suche nach dem Jungbrunnen. Dtsch Arztebl 2025; 122(2): A-72 / B-64